Die Diskussionen im Gemeinderat drehen sich momentan beinahe ausschließlich um die

Kindergartenerweiterung. Nachdem drei Ausschüsse (Finanz,Bau u. Dorfentwicklung) ge-

tagt haben gibt es immer noch keine Ruhe in der Sache. Die Problematik des Baus, der

Zuwegung und vor allem der Finanzierung werden sehr unterschiedlich gesehen.

Der Beschluß für einen Neubau wurde in der letzten Gemeinderatssitzung ausgesetzt bis

eine Informationsveranstaltung mit der Städtebauplanung vielleicht mehr Klarheit bringt.

Die Kommunalaufsicht hat sich angesichts des hohen Verschuldung der Gemeinde bereits

"besorgt" geäußert. Der Haushaltsplan für 2020 war neben dem Kindergarten ein wichtiges

Thema der GV. In 2020 muß mit einem strukturellen Defizit gerechnet werden, die ge-

plante Tilgung eines Kredites verschoben und eine weitere Verschuldung stattfinden.

In den Folgejahren ist mit einer weiteren Verschlechterung der Finanzlage zu rechnen.

In einer solchen Situation verfallen Kommunalpolitiker in der Regel auf die Idee an der

Steuerschraube zu drehen.

Die WGS hat sich immer für einen sorgsamen und vorsichtigen Umgang mit den ge-

meindlichen Steuermitteln eingesetzt und wird dies auch weiter tun. Dies ist keine

Schwarzmalerei oder Verweigerungshaltung sondern vorrausschauende und ehrliche

Finanzpolitik.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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